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Binationale Promotionsverfahren

 

Im Verfahren der binationalen Promotion, auch Cotutelle genannt, erwirbt ein Nachwuchswissenschaftler einen gemeinsam von zwei Universitäten in zwei unterschiedlichen Ländern verliehenen Doktorgrad. Es handelt sich um einen auf Grund einer einzigen wissenschaftlichen Leistung verliehenen Grad, der auf der Forschungsarbeit an zwei Hochschulen beruht. Ein binationales Promotionsverfahren beinhaltet nicht, dass aufgrund einer Promotionsarbeit zwei Doktorgrade verliehen werden! Durch die Betreuung durch jeweils einen Hochschullehrer in Deutschland und in dem jeweiligen Partnerland setzten sich die Doktoranden intensiv mit den unterschiedlichen Forschungskulturen und Wissenschaftssystemen auseinander. Dadurch erwerben sie zusätzliche Qualifikationen, die weit über vertiefte Fremdsprachenkenntnisse und die Kenntnisse des anderen Landes hinausgehen. Es ist daher davon auszugehen, dass grenzüberschreitende Promotionsverfahren den Absolventen höhere Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. Eine binationale Promotion ist prinzipiell mit Universitäten aller Länder möglich.

Ausführliche Informationen über das Verfahren finden Sie auf den entsprechenden Seiten der Hochschulrektorenkonferenz. Wenn Sie ein binationales Promotionsverfahren mit einem/r Hochschullehrer/in der BUW anstreben, wenden Sie sich bitte an den Promotionsausschuss Ihres Faches, um weitere Informationen und Vertragsvorlagen für die für jedes Cotutelle-Projekt abzuschließende individuelle Kooperationsvereinbarung zu erhalten.

zuletzt bearbeitet am: 21.10.2015