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Strategien und praktische Tipps zur Überwindung eines Kulturschocks

     

  • Bewusst sein, dass ein Kulturschock ein normales Phänomen ist.
  • Geduld haben und nicht frustriert sein. Verstehen braucht viel Zeit.
  • Unsicherheiten ansprechen und um Erklärungen bitten.
  • Über die Auswirkung des Kulturschocks mit anderen Ausländern sprechen.
  • Neue Bekanntschaften schließen.
  • Neue Dinge ausprobieren (Essen, Kleidung, usw.).
  • Eigeninitiative entwickeln, den Willen haben, Risiken einzugehen und sich für neue kulturelle Erfahrungen öffnen.
  • Lernen, von sich selbst zu geben und von anderen zu empfangen.
  • Beobachten, sich umschauen und zuhören.
  • Die Körpersprache der anderen Kultur beobachten. Enttäuschungen und Frustrationen ergeben sich oft, weil die von zu Hause gewohnten Gesten der Freundlichkeit und des Wohlwollens fehlen.
  • Nicht glauben, dass man überall und von jedem gemocht oder akzeptiert werden muss.
  • Soziale Unterstützung in der Umgebung suchen.
  • „Insel des Vertrauen“ schaffen. Das kann z.B. die Zeitung aus dem Heimatland; ein netter Park sein, in dem man sich „zuhause“ fühlt.
  • Positive Gedanken fördern und negative Gedanken verdrängen.
  • Tagebuch führen und über gute und schlechte Ergebnisse aufschreiben.
  • Lernen

    • Verträgen, Unterschriften und schriftlichen Anweisungen mehr Beachtung zu schenken,
    • Die Privatsphäre und das Privatleben in Deutschland zu respektieren,
    • Vorliebe für Kooperation und Vermeidung von Konfrontation relativieren,
    • Komplimente stärker zu gebrauchen.

  • Darauf gefasst sein, dass die Beziehung zu Deutschen oft sehr oberflächlich und kurzzeitig (Gruppe als Zweck) sein kann.
  • Verstehen, dass man in Deutschland den Status aufgrund von spezifischer Leistung definiert und nicht aufgrund von Herkunft.

 

 

 

 

Quelle: I. Zavhorodnya (2010). ZSB-Training, Kulturschock und Heimweh  "Was kann ich tun, um mich besser zu fühlen"

zuletzt bearbeitet am: 16.04.2015