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Studierendengutachten

 

Gutachten bilden zusammen mit den Leistungsnachweisen und der Beschreibung des Studien- bzw. Forschungsvorhabens durch den Bewerber eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Auswahlkommissionen zur Vergabe von Stipendien.

 

Gutachten für Stipendien des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD)

  • Bei der Bewerbung auf ein Stipendium des DAAD müssen Bewerberinnen und Bewerber i.d.R. ein bis zwei Gutachten neueren Datums von einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin der deutschen (im Ausnahmefall auch der ausländischen) Hochschule einreichen.
  • Hierfür ist das DAAD-Gutachtenformular einzureichen.
  • Dem ausgefüllten Gutachtenformular ist ein frei formuliertes Gutachten beizufügen.
  • Gutachten für Bewerber vor der Zwischenprüfung können auch von wissenschaftlichen Angestellten oder Assistentinnen und Assistenten ausgestellt werden.
  • Das Gutachten ist der Bewerbung in verschlossenem Umschlag in zweifacher Ausfertigung beizufügen (fehlende Kopien werden ggf. vom DAAD erstellt). Das Gutachten kann vom Gutachter bzw. von der Gutachterin auch direkt an die angegebene Bewerbungsstelle geschickt werden.

 

Auswahlkriterien für Stipendien des DAAD

  • Eignung des Bewerbers

    1. wissenschaftlich-fachliche bzw. künstlerische Qualifikation:

      • Tätigkeiten als studentische/ wissenschaftliche Hilfskraft bzw. wissenschaftliche/r Assistent/in,
      • Sonstige akademische und künstlerische Tätigkeiten,
      • Abitur,
      • Scheine und Studienleistungen bis zum Zeitpunkt der Bewerbung,
      • besondere Erfahrungen/Leistungen/Praktika während des Studiums,
      • ggf. Diplom / Magister / Staatsexamen,
      • ggf. Abschlussarbeit,
      • ggf. Publikationen.

    2. allgemeine persönliche Eignung:

      • aktive Interessen außerhalb des Fachgebiets,
      • soziales Engagement,
      • ggf. berufliche Tätigkeiten,
      • Auslandserfahrung / ggf. Beschäftigung mit dem Gastland,
      • Alter und Studiendauer,
      • Allgemeinbildung,
      • Mitarbeit in der studentischen Hochschul- und Selbstverwaltung.

  • Qualität des Vorhabens
    Fachliche bzw. künstlerische Qualität des Studien- und Forschungsvorhabens.

    • Begründung des Studienvorhabens (u.a. sinnvolle Einbindung in den Studienverlauf und Studienplan)
    • ggf. bei fortgeschrittenen Studierenden Qualität des wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Vorhabens
    • fachlicher Nutzen und Notwendigkeit des Auslandsaufenthaltes (bei Graduierten und Promovierten)
    • Qualität des wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Vorhabens (bei Graduierten und Promovierten).

  • Vorbereitung und Durchführbarkeit:

    • Begründung für die Wahl der ausländischen Hochschule bzw. des Instituts
    • Kontakte zur ausländischen Hochschule bzw. zum Institut, Kenntnis der Lehr- und Forschungsmöglichkeiten dort
    • Stand der fachlichen / methodischen / sprachlichen Vorbereitung
    • Angemessenheit des gewählten Zeitpunkts für den Auslandsaufenthalt

zuletzt bearbeitet am: 19.02.2018