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Binationale / grenzüberschreitende Promotionsverfahren
(sog. „Cotutelle- Verfahren“)

Im Verfahren der „Cotutelle“ erwirbt eine Nachwuchswissenschaftlerin oder ein Nachwuchswissenschaftler einen gemeinsam von zwei Universitäten in zwei unter-schiedlichen Ländern verliehenen Doktorgrad. Es handelt sich hierbei um einen auf Grund einer einzigen wissenschaftlichen Leistung verliehenen Grad, der auf der Forschungsarbeit an zwei Hochschulen beruht. Für den Fall, dass sich die Hochschulen nicht auf die Verleihung einer einzigen Abschlussurkunde einigen können, enthalten beide Urkunden den Hinweis, dass diese nur in Verbindung mit der jeweils anderen Promotionsurkunde gültig ist. Die beteiligten Hochschulen wirken bei der Auswahl, Betreuung und Beurteilung der jeweiligen Kandidaten eng zusammen und erkennen die jeweils an der anderen Hochschule geleisteten Teile des Verfahrens an.

Voraussetzung für die Durchführung eines binationalen Promotionsverfahrens ist ein Kooperationsvertrag, der für jedes Promotionsverfahren individuell zwischen den zwei beteiligten Hochschulen abzuschließen ist. Ein fachbezogener oder allgemeiner Kooperationsvertrag kann das Verfahren in seinen Grundzügen regeln, ist aber jeweils durch eine individuelle Vereinbarung zu ergänzen. Diese Vereinbarung muss den Promotionsordnungen beider Hochschulen Rechnung tragen. Die Gestaltung sollte sorgfältig vorgenommen werden, um Probleme im Verlauf des Verfahrens zu vermeiden. Insbesondere die Gestaltung der mündlichen Prüfung und die Zusammensetzung der Jury sind genau zu regeln, da in dieser Phase des Verfahrens Abstimmungsschwierigkeiten besonders häufig sind. Für die Wuppertaler Seite sind entsprechende Verträge nach erfolgter Zustimmung des zuständigen Fachbereichsrats vom Rektor, der Doktormutter oder dem Doktorvater sowie der Doktorandin oder dem Doktoranden selbst zu unterzeichnen.

Eine Arbeitshilfe zur Durchführung und Ausgestaltung grenzüberschreitender Promotionsverfahren befindet sich auf den Internetseiten der HRK.

Das Akademische Auslandsamt bietet Beratung und Information zu hochschuleigenen Rahmenbedingungen und Verfahren.

zuletzt bearbeitet am: 01.02.2017